DGRM2015-Lunge-Titel

Dankeschön

Liebe Kongressbesucherinnen und Kongressbesucher, Kolleginnen & Kollegen,

im strahlend schönen Spätsommer in Heidelberg wurde die 95. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin Anfang September abgehalten.

Über 370 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland nahmen teil und absolvierten ein vielfältiges Programm mit über 200 wissenschaftlichen Beiträgen, mehreren Workshops, Plenarsitzungen zu Themen, die große Chancen für die Zukunft der Rechtsmedizin beinhalten und ein Rahmenprogramm mit dem Höhepunkt auf dem berühmten Heidelberger Schloss.

Es war einiges neu an der DGRM 2016 und die Rückmeldungen, die uns bislang erreichten, waren sehr positiv.

Schon der Auftakt wurde mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Rechtsmedizin 2030“ begonnen. Dabei wurde nicht nur die Bedeutung der Rechtsmedizin für die Gesellschaft und den Rechtsstaat deutlich, sondern auch deren Chancen in der Zukunft.

Auch der notwendige Veränderungsprozess, den das Fach angehen wird müssen, und die Notwendigkeit einer gesicherten Finanzierung der Institute wurden in der sehr offen geführten und spannenden Diskussion dargestellt.

Die täglichen Plenarsitzungen griffen Themen wie die demografische Entwicklung und deren Auswirkungen auf die Rechtsmedizin, die Zukunft der Mobilität, die Qualität in der Medizin oder den technologischen Fortschritt auf und gaben einen sehr breiten Einblick in mögliche zukünftige Entwicklungen. Allen Rednerinnen und Rednern sei für ihre hervorragenden Beiträge an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt.

Neu war auch ein die gesamte Woche begleitendes Fortbildungsprogramm, ergänzt durch die bewährten Workshops sowie erstmals abgehaltene Hands-On Workshops zur Nutzung forensisch-radiologischer Software.

Auch die Fortbildungsveranstaltungen wurden insgesamt sehr gut angenommen und verdeutlichen, wie schon in den letzten Jahren zu erkennen war, dass Fortbildungsmöglichkeiten an der DGRM-Tagung einen immer wichtigeren Stellenwert haben.

Weitere Höhepunkte waren der bei herrlichstem Wetter abgehaltene Festabend auf dem Heidelberger Schloss, das eine beeindruckende Kulisse und eine wunderbare Aussicht auf Heidelberg bot.

Neben der musikalischen Umrahmung durch fünf herausragende Cellisten, die zu fünft auf einem einzigen Instrument spielend eine einzigartige Darbietung boten, war die nachfolgende Genderrede von Herrn Prof. Bratzke der humorvolle Höhepunkt des Abends.

Den Abschluss der Tagung bildete ein auch für die Öffentlichkeit zugänglicher Vortrag der Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner, die eindrucksvoll gezeigt hat, wie selbst höchste Herausforderungen mit der entsprechenden Begeisterung, Disziplin und Nachhaltigkeit gemeistert werden und zu absoluten Höhepunkten werden können.

Uns erreichten während des Kongresses und auch danach viele nette und positive Rückmeldungen, für die wir uns ganz herzlich bedanken möchten.

Insgesamt waren die Veränderungen sehr gut aufgenommen worden. Auch konstruktive Kritik hat uns erreicht, bspw. zu den Postersitzungen, deren neues Format zwar als sehr lebendig und gut befunden wurde, hinsichtlich der Erkennbarkeit der Poster sowohl auf den Leinwänden als auch auf den e-Posterstationen Einschränkungen gezeigt hatte.

Alles in allem haben wir uns sehr über den intensiven, schönen, wissenschaftlich hochwertigen und spannenden Austausch mit Ihnen und den Kolleginnen und Kollegen aus angrenzenden Fachbereichen sehr gefreut.

Der Stab wird nun an die Kollegen aus Köln und Düsseldorf weitergereicht, denen wir schon jetzt eine erfolgreiche Veranstaltung für unser schönes Fach wünschen.

Mit herzlichen Grüßen aus Heidelberg,

Ihre Kathrin Yen & das Team des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin Heidelberg

 
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